Mittlerweile ist das wie Heimkommen: "Wir fahren auf den Hagerhof!" oder "Wenn wir wieder auf dem Hagerhof sind, dann ..." und "Ich freue mich schon auf die Ket-cars" und so viel mehr: Der Morgennebel über den Feldern, wenn man früh um sechs aus der Tür zu ebener Erde tritt, der Kuckuck ruft, die Bank vorm Haus ist noch etwas klamm von der Nacht. Dann einfach eine Jacke unterlegen, hinsetzen, schließlich die Brötchen aus der Diele holen, das Frühstück machen, während die Kinder sich langsam aus den Betten schälen. An diesem schönen Tisch drinnen sitzen oder draußen, Freunde kommen zu Besuch. Ausflüge an den Chiemsee. Auf Frauenchiemsee, in die Linde zum Kaiserschmarrn ... Um den HArtsee laufen oder auf den kleinen Hügel in der Nähe (das können schon ganz kleine Kinder), nach Erding fahren oder München (wer gerne fährt oder dort wen kennt). Einfach rumsitzen, lesen, Espresso trinken, zur Töpferin nach Eggstätt fahren und nach Wasserburg (da gibt es ebenfalls eine tolle Töpferin). Auf dem Hagerhof kann man einfach SEIN, die Gastgeber sind absolut formidabel, alles ist sauber, immer gepflegt, dieses Haus wird geliebt. Von den Erbauern und Besitzern – das merkt man. Von den Gästen. Von der nächsten Generation der Familie Pfaffenberger. Dieser bestimmte "Geist", der da durchs Anwesen weht, wer könnte den beschreiben? Man kann's halt nur versuchen :-)
fallende Blütenblätter in der Morgensonne
in der Schmiede sitzen und sich am Dasein freuen
hierher kommen wir gerne wieder
im nächsten Jahr zum siebten Mal
ein Jahr ohne Hagerhof – das geht doch gar nicht
und wem das hier zu poetisch ist,
der soll selbst hinfahren
und kann dann ja eine prosaischere Bewertung abgeben
WIR sind auf jeden Fall immer wieder einfach gerne da